Räucherofen FAQ

Was genau ist ein Räucherofen überhaupt?

Im Grunde genommen ist ein Räucherofen nicht viel mehr als eine Vorrichtung, in der man Lebensmittel räuchern und dadurch zum einen schmackhaft veredeln und zum anderen haltbar machen kann. Heutzutage sind Räucheröfen in vielen Formen und Größen erhältlich. Ebenso ist es keine Pflicht mehr seinen Räucherofen mit Holz zu befeuern. Gas- und Elektroräucheröfen sind aufgrund ihrer einfachen und komfortablen Bedienung auf dem Vormarsch. Sie bieten entgegen dem traditionell mit Holz befeuertem Räucherofen den entscheidenden Vorteil, dass die benötigten Temperaturen deutlich leichter zu erreichen und auch zu halten sind.

 

Was versteht man unter Räuchern?

Räuchern ist ein Verfahren zur Konservierung und Aromatisierung von Lebensmitteln. Ob Fleisch, Fisch, Wurst, Geflügel, Käse oder Gemüse wie Kartoffeln – fast alles ist möglich.

 

Welche Arten des Räucherns gibt es?

Grundlegend unterscheidet man drei Arten des Räucherns. Kalt- Warm- und Heissräuchern.

Beim Kalträuchern gilt, je kälter desto besser. Temperaturen von 15-25°C sollten hierbei nicht überschritten werden. Die zum Teil enorm langen Zeiten im Rauch sorgen dafür, dass kalt geräucherte Lebensmittel in Sachen Haltbarkeit auf Platz 1 liegen.  Zu beachten ist weiterhin, dass nicht mit jedem Räucherofen auch kalt geräuchert werden kann. Zum Kalträuchern geeignete Räucheröfen findet ihr in unserer Zusammenstellung.

Das Warmräuchern ist die wohl seltenste Form des Räucherns. Hier wird das Räuchergut bei Temperaturen von 25 – 50°C veredelt. Die Haltbarkeit warm- und heissgeräucherter Lebensmittel ist in etwa identisch.

Beim Heissräuchern werden Temperaturen von 50 – 90°C erreicht. Geräuchert werden mit dieser Methode sowohl Fleisch als auch Fisch. Da diese Temperaturen einer konstanten Hitzequelle bedürfen haben sich in den vergangenen Jahren vermehrt Gas- und Elektroräucheröfen durchgesetzt.

 

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Kurz gesagt: Ihr solltet euch vor dem Kauf eines Räucherofen darüber im klaren sein, welche Lebensmittel ihr räuchern möchtet, denn hiervon hängt die Wahl des Modells ab. Kalträuchern mit einem Tischräucherofen ist z.B. schlecht möglich. Hierzu benötigt ihr ein größeres Modell. Vorzugsweise mit einer Elektro- oder Gasbeheizung. Dies vereinfacht euch signifikant das halten der richtigen Temperatur.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Qualität des Räucherofens. Es herrschen erhebliche Unterschiede bei Verarbeitung und Material. Beim Räuchern ist das Material hohen Belastungen ausgesetzt. Solltet ihr an dieser Stelle sparen, könnte es euch passieren, dass ihr schnell den Spaß am Räuchern verliert. Räucheröfen aus verzinktem Stahlblech haben z.B. die Angewohnheit sich im Laufe der Zeit gerne zu verziehen. Darüber hinaus entsteht beim oxidieren von Zink Zinkoxid (weißlicher Belag) welches gesundheitsschädlich ist. Dem Erwerb einer günstigen verzinkten Räuchertonne für den nächsten Angelurlaub spricht nichts entgegen, solltet ihr jedoch länger als eine Saison räuchern wollen seid ihr mit einem Edelstahlräucherofen besser bedient. Edelstahlräucheröfen bieten viele Vorteile. Beginnend mit der längeren Lebensdauer sind Edelstahlräucheröfen deutlich einfacher zu reinigen, meist besser Verarbeitet und nur marginal teurer als Räucheröfen aus verzinktem Stahlblech. Bereits Oma und Opa wussten: Wer günstig kauft, kauft zweimal.

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